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    Kann es was Schöneres geben, als wichtige Momente in Bildern festzuhalten und sie mit anderen zu teilen?

Haldern Pop Festival 2016

Eigentlich muss und will ich nicht mehr viele Worte über das Haldern Pop Festival verlieren, weil es einfach eines der besten Festivals in Deutschland ist. Und auch bei Regen und Schlamm war das #HFP16 ein großer Spaß. Ein paar Impressionen.

Dieses Jahr war einiges anders. Ich hatte wieder das Glück mit tollen Menschen irgendwo in Rees zwischen Kühen und Weiden auf einem Feld zu übernachten und großartige Musik zu genießen. Doch wie fast jedes Festival in diesem Jahr hatte auch das Haldern Pop mit Regen in den unterschiedlichsten Formen zu kämpfen. Wo 2015 noch Sonne und Seifenblasen das Bild regierten, war es 2016 Schlamm und Regen(mäntel). Aber natürlich ist das kein Problem, wie jede Mama der Welt so gerne sagt: „Kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung“ – wir kennen das – also schnell zum Raiffeisenmarkt und Gummistiefel kaufen. Es hat auch seine Vorteile, ein Festival in der Nähe von Bauernhöfen zu veranstalten. Die Füße waren also trocken und der Rest auch, irgendwie.

Außer natürlich die schnell trocknenden Kehlen, die wurden immer mit Getränken feucht gehalten.

Zwei Schnapsgläser auf einem Tisch. Daneben Bierkronkorken

Und auch wenn das Wetter nicht so pralle war, die Musik und die Menschen waren es! Ich hatte das große Losglück die großartigen The Slow Show im Keusgen Tonstudio zu sehen, wo sie ihr neues Album „Dream Darling“ vorgestellt haben und es war/ist/bleibt toll. Die Stimme von Rob Goodwin, die Musik, die intime Stimmung, das alles…toll!

Wie ihr vielleicht seht, entstanden diese Bilder im Trockenen. Denn dieses Jahr habe ich wenige Bilder von den Bands gemacht, aus drei Gründen: leider muss sich der Veranstalter wie viele andere an überzogene Sicherheitsbestimmungen halten, die dazu führen, dass man keinen Rucksack mehr aufs Gelände nehmen kann und ich hatte einfach wenig Lust mit meiner Kameratasche 10 Minuten zum Graben zu laufen und dann nach 3 Songs wieder zurück zu laufen und dann die Bands zu verpassen. Mit dem Fotograben geht aber auch einher, dass es da ein paar sehr starke Fotograf*innen, wie Mirja Kofler und Stefan Daub stehen und ich einfach keine Bilder mehr schießen muss, sondern nur gerne auf deren Arbeiten (Mirja / Stefan) verweise!
Zudem bin ich beim Haldern als freier Fotograf und habe keinen Auftrag. Ich zahle auch mein Ticket selbst und möchte vom Veranstalter nur ein Bändchen, damit ich meine Kameras mit rein nehmen kann. Vielen Dank an dieser Stelle an das Haldern-Presseteam für das Vertrauen. Und bei freien Arbeiten möchte ich meine Kameras nicht keinem unnützen Regen-Risiko aussetzen und habe sie deswegen öfters im Auto gelassen und lieber die Musik genossen.

Okay, Thees Uhlmann und Michael Kiwanuka musste ich dann schon mal ablichten. 😉

Dazu hatte ich dieses Jahr eher Lust das Publikum und die Stimmung einzufangen. Denn von den Bands gibt es viele Bilder, viele gleichen sich auch, weil immer nur der Anfang von der Show fotografiert werden dürfen und dann wird das Publikum einfach spannender. Denn das Haldern Pop Festival hat eine schöne lange Tradition, die Menschen sind mit gewachsen, neue Erdenbürger kommen dazu (Hallo „Popblagen“!) und durch die Bandauswahl sind eigentlich auch keine stressigen Menschen da (leider in diesem Jahr mehr als sonst).

Ein Kleinkind mit Ohrschützern kickt einen Luftballon

Popblagen at work (c) Andi Weiland | www.andiweiland.de

Also habe ich mir gedacht, ich packe ein wetterfestes 35mm an meine Fuji X-Pro2 und fotografiere fast ausschließlich damit. Ab und zu ein Fisheye, aber eigentlich wollte ich es so reduzieren und versuchen die Stimmung einzufangen.

Viel Text, wenig Sinn – hier jetzt ein paar Bilder vom Festival und ich freue mich schon auf das Haldern Pop 2017!

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